Für Ihr tägliches MonitoringWissen, was über Ihre Kunden in den News steht
Sie investieren heute viel in das Onboarding Ihrer Kundschaft. Aber wann erfahren Sie, wenn jemand aus Ihrem bestehenden Kundenstamm in den Medien der Steuerhinterziehung verdächtigt wird, eine Verurteilung wegen Geldwäscherei droht und Ihr Finanzinstitut möglicherweise aus Unwissenheit zu einer Busse verurteilt wird? Oder wer sagt Ihnen, dass sich eine Anschuldigung als heisse Luft herausstellt und Sie die Bankbeziehung guten Gewissens aufrechterhalten können? Dafür nutzen Sie Adverse Media Monitoring.
Was ist Adverse Media?
Weltweit fordern Aufsichtsbehörden von Finanzinstituten ein "Adverse Media Monitoring". Ohne dabei zu sagen, was sie genau erwarten. Zur Orientierung gilt heute die Definition der Wolfsberg-Gruppe:
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Adverse Media sind öffentlich zugängliche Informationen, die von Finanzinstituten als relevant für das Risikomanagement im Bereich der Finanzkriminalität angesehen werden
Ein adäquates Adverse Media Monitoring findet also die Verwicklung oder Beschuldigung einer Person oder Organisation in Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung, Finanzbetrug, organisierte Kriminalität und andere kriminelle Handlungen - oder deren Freispruch.
Adverse Media Quellen
- Traditionelle Nachrichten und moderne Medienformen
- Datenbanken von internationalen Organisationen
- Blogs und Webartikel, einschliesslich Websites, die Themen wie Korruption, Absprachen und Finanzbetrug veröffentlichen.
Täglich werden mehr als 4 Millionen News-Artikel veröffentlicht. Von glaubwürdigen Medien bis hin zu politisch motivierten Anschuldigungen ist alles dabei. Ein wichtiger Faktor für erfolgreiches Adverse Media Monitoring ist, die Medien richtig einzuschätzen und sich auf die relevanten Quellen zu stützen.
Die Herausforderungen eines Adverse Media Monitoring
- Manuelle Überprüfungen sind zeitaufwändig und binden Ressourcen.
- Eine Google-Suche reicht heute längst nicht mehr aus, da viele glaubwürdige Quellen ihre Nachrichten nur gegen Bezahlung zur Verfügung stellen.
- Ein eigenes Adverse Media Monitoring erfordert Muttersprachlerinnen und Muttersprachler, da bei automatisierten Übersetzungen aus bestimmten Sprachen der Kontext verloren geht und Richter, Anwältin und Angeklagte leicht verwechselt werden.
- Die Unterscheidung zwischen vertrauenswürdigen und nicht vertrauenswürdigen Medien ist anspruchsvoll.
- Und wer will schon Google, LexisNexis & Co. durch eine regelmässige Suche nach den eigenen Kunden- Namen verraten, wie das Kundenportfolio aussieht?
Weshalb ist Adverse Media Monitoring relevant?
In ihrem Jahresbericht 2021 schreibt die Financial Intelligence Unit (FIU) in Liechtenstein:
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Die FIU muss an dieser Stelle die Unverzichtbarkeit des Beizuges von in öffentlichen Quellen auffindbaren Informationen betonen. Open Source Intelligence (OSINT) bezeichnet in diesem Kontext die Nutzung frei verfügbarer, offener Quellen wie Printmedien, TV oder Internet zur Sammlung von Informationen zwecks Erkenntnisgewinnung.
Auch die Meldestelle für Geldwäscherei (MROS) ist sich der Bedeutung eines funktionierenden Adverse Media Monitoring bewusst. Sie hat bis 2019 eine separate Auswertung publiziert, woher der Anfangsverdacht für eine Meldung stammt: Medien sind seit Jahren die meistgenannte Quelle.
Adverse Media Monitoring gehört 2023 zweifellos zu einem verantwortungsvollen Know Your Customer (KYC)-Konzept.
Wie Netlive Ihr Adverse Media Monitoring vereinfacht
Es gibt viele gute Adverse Media Lösungen, aber nur das Netlive Adverse Media Monitoring:
- Liefert Ihnen täglich eine Liste mit problematischen Personen und Organisationen, die Sie On-Premises (lokal in der Bank) mit Ihren Adressdaten abgleichen können.
- Kombiniert künstliche Intelligenz mit redaktioneller Bearbeitung, damit Sie nur die relevanten Namen erhalten.
- Wurde mit sechs hiesigen Privat- und Regionalbanken entwickelt und fokussiert sich auf die lokalen Bedürfnisse.
- Hat nur ein Ziel: Ihnen soviel Arbeit wie möglich abzunehmen.
Sie wollen mehr erfahren? Nehmen Sie mit uns Kontakt auf.